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 Die Selbshilfegruppe für Cannabis Patienten im Rems-Murr-Kreis



Mit dem am 10. März 2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln erweitert. Ärztinnen und Ärzte können künftig auch Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. Dabei müssen sie arznei- und betäubungsmittelrechtliche Vorgaben einhalten. Neben den neuen Regelungen bleiben die bisherigen Therapie- und Verschreibungsmöglichkeiten für die Fertigarzneimittel Sativex® und Canemes® sowie das Rezepturarzneimittel Dronabinol bestehen.



Die richtige Aufbewahrung von medizinischen Cannabisblüten

Das wichtigste zuerst: Cannabis muss so gelagert werden, dass es für Andere nicht zugänglich ist. Ob man es in einem abschließbaren Schrank, kleinen Safe o.ä lagert oder wo auch immer, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.

 Natürlich sollte man es ausserhalb des Zugriffs, von im Haushalt lebenden Kindern und Jugendlichen, halten!

Bei der Lagerung von Cannabisblüten ist einiges zu beachten, damit das Cannabis seine volle Wirkung behält und entfalten kann, sind folgende Punkte:

  • In luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren, Sauerstoff beschleunigt die Oxidation, d.b. die Wirkstoffe „zerfallen“. Zudem haben die Blüten teilweise einen intensiv-strengen und raumfüllenden Geruch.
  • Vor jeglicher  Feuchtigkeit schützen (auch Raumluft, deshalb dicht verschließen). Die getrockneten Blüten sind hygroskopisch, d.h. sie ziehen Wasser an und das begünstigt Schimmelbildung.
  • Dunkel lagern. Licht baut THC ab
  • Manche Patienten füllen Cannabis aus den Plastikbehältern der Hersteller, in Weck-und Einmachgläser um. Oder ihr fragt in eurer Apotheke nach  Apothekengläsern zur Aufbewahrung. Dieses ist auf Dauer  geschmacksneutraler.

 


 Reisen mit Cannabis innerhalb der EU:

https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Betaeubungsmittel/Reisen/_node.html